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028 Camera Obscura

Aachen, Nordrhein-Westfahlen, Deutschland

2006 - Studie Studium

Camera Obscura
Die Camera Obscura, eine Studienarbeit aus dem Jahr 2006, ist eine Hommage an die Ursprünge der Fotografie und die Kunst der Reduktion.

Eine Kamera aus Papier
Diese Lochbild-Kamera wird vollständig aus Papier gefertigt und wird durch ein Metallgestänge in Position gehalten. Das Fotopapier, das die Grundlage für die Belichtung bildet, wird in der Dunkelkammer von der Rückseite eingelegt. Ohne Linsen oder mechanische Komponenten fängt die Camera Obscura Licht für ein paar Minuten durch eine kleine stecknadelgrosse Öffnung ein und projiziert es direkt auf das Fotopapier.

Das Prinzip der Parallelverschiebung
Die Eigenart dieser Kamera liegt im Prinzip der Parallelität: Wenn die vordere und hintere Bildebene parallel ausgerichtet sind, entstehen keine perspektivischen Verzerrungen. Dieses besondere Merkmal ermöglicht es, die Kamera flexibel zu verschieben – nach oben, unten, links oder rechts – ohne dass das Bild gestört wird.

Eine kompakte Variante
Eine kleinere Ausgabe dieser Kamera lässt sich aus einem einzigen DIN-A4-Blatt falten. Diese kompakte Version hat ein rechteckiges, verkleinertes Format und bietet dennoch die Möglichkeit, mit Licht und Schatten zu experimentieren.

Ein Werkzeug für kreative Entdeckungen
Die Camera Obscura ist mehr als nur eine Kamera. Sie ist ein Experimentierfeld, ein Werkzeug für Neugierige, die Fotografie neu entdecken möchten. Sie lädt dazu ein, die analoge Fotografie und die Magie der Dunkelkammer zu erleben – und sich ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren: Licht, Schatten und den Moment.
Betreut von Elmar Heimbach